{"product_id":"teppichwacholder","title":"Teppichwacholder - Juniperus horizontalis","description":"\u003ch2\u003eTeppichwacholder: so entwickelt sich eine geschlossene Pflanzung\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eEntlang breiter Gartenwege schafft Teppichwacholder durch Blüten in Grün von März bis April eine lebendige Grundlage für die weitere Gestaltung. Botanisch betrachtet handelt es sich um Juniperus horizontalis. Die spätere Gartenwirkung hängt deshalb stärker von der Platzwahl als von der momentanen Liefergröße ab.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDer Wuchs erreicht im Alter ungefähr 20 bis 40 Zentimeter und sollte seiner natürlichen Form entsprechend nicht eingeengt werden. Der Aufbau entwickelt sich niederliegend-kriechend und locker und erhält dadurch eine klar erkennbare Kontur. Für die Entwicklung der Fläche sind ungefähr 10 bis 25 Zentimeter Neuzuwachs pro Jahr angegeben. Im Blattbild dominiert Blaugrün; damit bleibt der Bestand auch zwischen den Blühphasen präsent. Als immergrüne Pflanze verändert sie das Flächenbild im Jahreslauf entsprechend. Während März bis April wird die Fläche durch eine Blüte in Grün belebt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSeine Stärke spielt der Bestand auf sonnigen Böschungen, in Steingärten und als ruhiger Vordergrund vor höheren Koniferen aus. Mehrere Exemplare derselben Sorte erzeugen ein ruhigeres Bild als viele voneinander isolierte Einzelpflanzen. Der Pflanzabstand sollte sich an der späteren Breite orientieren, nicht allein am kleinen Lieferzustand. In der Anwachsphase spart eine saubere, unkrautfreie Fläche später deutlich mehr Arbeit als eine extrem dichte Anfangspflanzung. Eine Kombination aus wenigen wiederkehrenden Arten wirkt ruhiger und ist leichter zu pflegen als ein kleinteiliges Sammelsurium.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eGeeignet ist ein Standort von sonnig bis schattig mit Erde, die sich als sandig bis lehmig-tonig und mäßig trocken beschreiben lässt. Verdichtete Stellen sollten beseitigt werden, denn stehende Nässe belastet die Wurzeln stärker als eine kurze oberflächliche Trockenphase. Später wird nur bei längerer Trockenheit gewässert, während die Anwachsphase noch regelmäßige Kontrollen verlangt. Ist der Wurzelraum erschlossen, werden vorübergehend trockene Phasen gut überstanden. Eine korrekte Pflanzhöhe schützt den Wurzelhals, während gründliches Angießen Hohlräume im Boden schließt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSchnittmaßnahmen sollten sich auf junge, noch benadelte Bereiche beschränken, da altes Holz oft nur zögernd neu austreibt. Die hinterlegte Schnittzeit liegt in Februar und März; der tatsächliche Termin wird zusätzlich an Witterung und Austrieb angepasst. Auf gutem Gartenboden genügt meist eine organische Frühjahrsdüngung; sichtbare Mangelzeichen sind wichtiger als ein starres Düngeschema. Wintertrockenheit zeigt sich häufig erst im Frühjahr, daher sollte die Feuchte an frostfreien Tagen geprüft werden. Bei größeren Flächen lohnt es sich, zunächst eine kleine Probegruppe anzulegen und deren Entwicklung über eine Vegetationsperiode zu beobachten. Auf Dauer überzeugt die Pflanzung besonders dann, wenn Wuchsraum, Feuchte und Schnitt an die Art angepasst bleiben.\u003c\/p\u003e","brand":"Baumschule Garten","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52493040615690,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"url":"https:\/\/terra-pflanzenhandel.de\/products\/teppichwacholder","provider":"terra-pflanzenhandel","version":"1.0","type":"link"}